China und die Schweiz wollen im Tourismus noch enger zusammenarbeiten. Auftakt dafür war das Tourismusjahr Schweiz – China 2017. Die Zusammenarbeit begann aber schon vor 20 Jahren: Damals eröffnete Schweiz Tourismus ST als erste europäische Tourismusorganisation ein eigenes Büro in China. Heute ist China einer der fünf wichtigsten Märkte für ST. Zum Abschluss des Tourismusjahres unterzeichneten die Tourismusbüros der beiden Länder am Sino-Swiss Tourism Forum in Lausanne am 7. Dezember eine Absichtserklärung. Sie stellt die Weiterführung der Kooperation im Tourismus zwischen den beiden Ländern sicher.

Bundespräsidentin Doris Leuthard und Chinas Präsident Xi Jinping flankiert von der chinesischen Skilehrerin Song Shuyao für die Skischule Davos (linke Seite), Doris Leuthards Ehemann Roland Hauser und Chinas First Lady Peng Liyuan (rechte Seite). © World Economic Forum / Destination Davos Klosters / Matthias Nutt

Grosses Potenzial für Wintertourismus

Allein 2017 sorgten chinesische Gäste für 1,627 Millionen Logiernächte. Und bis 2022 sollen es zwei Millionen Übernachtungen werden.* Bislang kommen 60% der chinesischen Touristen im Sommer in die Schweiz. Seit fünf Jahren bewirbt ST gezielt auch den Schweizer Winter. Denn: Die Lust der Chinesen auf ein echtes Wintererlebnis wächst – nicht zuletzt getrieben von der Aussicht auf die Olympischen Winterspiele in Peking 2022. Das ST-Angebot First Ski Experience entspricht perfekt diesem Bedürfnis.
Die nationalen Sportbehörden der Volksrepublik China wollen bis dann 300 Millionen Chinesen für den Schnee- und Eissport begeistern. ST vermarktet mit Blick auf diese Entwicklungen die Destination Schweiz mit Aktionen oder gezielten Produktschulungen im Key Account Management für chinesische Reiseveranstalter.

*Schätzung: Schweiz Tourismus und Oxford Economics